{"id":1820,"date":"2022-01-31T21:41:00","date_gmt":"2022-01-31T19:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/?p=1820"},"modified":"2023-03-17T02:22:15","modified_gmt":"2023-03-17T00:22:15","slug":"chaos-im-kopf-adhs-bei-erwachsenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/?p=1820","title":{"rendered":"Chaos im Kopf: ADHS bei Erwachsenen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-3\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow\">\n<p>Bevor ich mich mit ADHS auseinandersetze, m\u00f6chte ich sagen: Ich bin keine \u00c4rztin und allgemein nicht medizinisch ausgebildet. Meine Auseinandersetzung mit ADHS ist also keinesfalls fachlicher Natur, sondern ein rein pers\u00f6nliches Anliegen, um die St\u00f6rung selbst besser zu verstehen. Daher gibt es von mir keine Garantie f\u00fcr vollkommene fachliche Richtigkeit!<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/8378728\/pexels-photo-8378728.jpeg?auto=compress&amp;cs=tinysrgb&amp;w=600\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist ADHS?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>ADHS bezeichnet eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung und gilt als eine der h\u00e4ufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Lange Zeit galt die St\u00f6rung als typische Kinderkrankheit. Inzwischen ist allerdings bekannt, dass ADHS auch im Erwachsenenalter eine enorme Belastung darstellen kann. Etwa 3 bis 7 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an ADHS. Allerdings sind auch bis zu 4,5 Prozent aller Erwachsenen von der St\u00f6rung betroffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Symptome<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die typischen Bereiche, in denen sich ADHS \u00fcber Kernsymptome \u00e4u\u00dfert, sind:<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Der Wahrnehmungsbereich<\/strong><br>Betroffene sind leicht ablenkbar, tagtr\u00e4umen viel, ihnen fehlt das Durchhalteverm\u00f6gen, sie sind empfindlich gegen\u00fcber Kritik und leiden unter extremer Vergesslichkeit.<\/li><li><strong>Der Sozialisationsbereich<br><\/strong>Betroffene sind impulsiv und handeln h\u00e4ufig ohne vorheriges Nachdenken. Sie leiden unter mangelnder Selbststeuerungsf\u00e4higkeit und weisen eine niedrige Frustrationstoleranz auf. Sie haben Schwierigkeiten, sich selbst zu organisieren und planvoll zu handeln. Desweiteren fehlt ihnen f\u00fcr viele T\u00e4tigkeiten schlichtweg der Antrieb.<\/li><li><strong>Der motorische Bereich<br><\/strong>Betroffene sind besonders hibbelig und aufgedreht. Ihnen fehlt das Geschick in Bezug auf Grob- und Feinmotorik und sie leiden h\u00e4ufig unter falscher Kraftdosierung.<\/li><li><strong>Sonstiges<br><\/strong>Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen auch eine seelische Entwicklungsverz\u00f6gerung, schnelles psychisches und physisches Erm\u00fcden, ein \u00fcberm\u00e4\u00dfig ausgepr\u00e4gter Gerechtigkeitssinn gegen\u00fcber anderen und eine erhebliche Beeinflussbarkeit durch andere Anzeichen f\u00fcr ADHS sein.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Als Nebensymptome gelten vor allem Stimmungsst\u00f6rungen, verminderte Gef\u00fchlskontrolle, verminderte Stresstoleranz und Desorganisation. Bei jedem Betroffenen ist die Symptomatik individuell ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Kern- und Nebensymptomen gibt es aber auch weitere Merkmale, die keine typischen Symptome sind, allerdings h\u00e4ufig bei ADHS-Patienten beobachtet werden, unter anderem: Vergesslichkeit, Ungeduld, Kaufsucht, Suchttendenz, Reizoffenheit. Auch weitere assoziierte St\u00f6rungen wie LRS (Lese-Rechtscheibschw\u00e4che), Rechenschw\u00e4che und Tic-St\u00f6rungen oder im Erwachsenenalter \u00c4ngste, Depressionen oder Suchtverhaltengehen nicht selten mit ADHS einher.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Um die Kriterien einer ADHS zu erf\u00fcllen, m\u00fcssen die Auff\u00e4lligkeiten au\u00dferdem:<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>\u00fcber das hinausgehen, was durch Alter und Entwicklungsstand des Betroffenen erkl\u00e4rbar w\u00e4re<\/li><li>eine bedeutsame psychosoziale Beeintr\u00e4chtigung in mehr als einem Lebensbereich (z.B. Familie \/ Beziehung und Schule \/ Arbeitsplatz) verursachen<\/li><li>bereits im Vorschulalter beobachtbar gewesen sein<\/li><li>l\u00e4nger als 6 Monate bestehen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Positive Symptome<\/h3>\n\n\n\n<p>ADHS kann auch Vorteile mit sich bringen: Menschen mit ADHS sind h\u00e4ufig \u00e4u\u00dferst krativ und geistig sehr beweglich. Wenn die Begeisterung f\u00fcr eine Aufgabe in ihnen geweckt ist, sind sie hochmotiviert und \u00fcberaus leistungsf\u00e4hig. Sie k\u00f6nnen ihre volle Aufmerksamkeit auf diese eine Sache richten und darin sehr erfolgreich sein. Sie haben einen guten Zugang zu ihren Gef\u00fchlen und sind sehr hilfsbereit. Sie verf\u00fcgen \u00fcber einen stark ausgepr\u00e4gten Gerechtigkeitssinn und finden trotz der vielen Schwierigkeiten aufgrund ihrer Symptome oftmals erstaunliche Wege, um damit zurechtzukommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Formen von ADHS<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es gilt zu bedenken: ADHS ist nicht gleich ADHS. Nicht bei allen Betroffenen treffen die Kernsymptome gleicherma\u00dfen auf. Dementsprechend werden verschiedene ADHS-Formen unterschieden:<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>vorwiegend hyperaktiv-impulsiver ADHS-Typ<\/strong><br>v.a starke Impulsivit\u00e4t und Hyperaktivit\u00e4t<\/li><li><strong>vorwiegend unaufmerksamer ADHS-Typ<\/strong><br>v.a. starke Unaufmerksamkeit, Konzentrationsst\u00f6rungen<\/li><li><strong>ADHS-Mischtyp<\/strong><br>Hyperaktivit\u00e4t, Impulsivit\u00e4t und Unaufmerksamkeit<\/li><li><strong>ADHS-Residualtyp<\/strong><br>Die Symptome sind nicht mehr alle voll ausgepr\u00e4gt, bestanden jedoch zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ursachen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stoffwechsel- und Funktionsst\u00f6rungen im Gehirn&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung stellt ein komplexes Zusammenwirken verschiedener Faktoren (u.a. neurobiologische Faktoren und psychosoziale Einfl\u00fcsse) dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsteht ADHS durch ein Ungleichgewicht der Botenstoffe (Neurotransmitter) zwischen dem Frontallappen (motorische Funktionen: steuert und kontrolliert Bewegungen, gilt als Sitz der individuellen Pers\u00f6nlichkeit und des Sozialverhaltens) und den Basalganglien (Auswahl von angemessenen Bewegungsmustern, Kontrolle des Bewegungsausma\u00dfes). Der Neurotransmitter-Austausch durch Dopamin und das daraus gebildete Noradrenalin ist in diesem Gehirnareal bei Betroffenen deutlich niedriger.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folge der Unterversorgung mit diesem Botenstoff ist eine gest\u00f6rte Informationsweiterleitung zwischen den Nervenzellen: Reize werden nur schlecht und unzureichend gefiltert. Dadurch wird das Auftreten neuer Gedanken nicht gehemmt, sodass begonnene Gedanken nicht zu Ende gedacht werden k\u00f6nnen. Das Zusammenspiel von Aufmerksamkeits- und Motivationssystem ist beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Beispiel findet man auf der Website von <a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Konzentrum<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Stellen wir uns also &#8211; um ein plastisches und leicht nachvollziehbares Bild vor Augen zu haben &#8211;&nbsp; die Problematik so vor, als w\u00e4ren im Gehirn eines ADHS-Betroffenen einige Radio-Empf\u00e4nger nicht ganz exakt eingestellt. \u00bbGesendete\u00ab Nachrichten werden somit an der entsprechenden Empfangsstelle im Gehirn als \u00bbverrauscht\u00ab wahrgenommen. Obschon vielleicht die ganze Nachricht empfangen wird, k\u00f6nnen bestimmte Inhalte sehr oft eben nur undeutlich und damit rudiment\u00e4r an Bestimmungsorten wie dem Kurzzeit- oder Langzeitged\u00e4chtnis, zuweilen aber auch dem Ort f\u00fcr \u00bbbewusstes Wahrnehmen\u00ab ankommen.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Betroffenen erleiden eine permanente Reiz\u00fcberflutung: Durch die immer neuen Impulse k\u00f6nnen Menschen mit ADHS diese nicht ausreichend filtern, sodass die Verarbeitung von Informationen behindert wird. Daraus resultiert eine eingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit und Konzentrationsf\u00e4higkeit, sowie eine gest\u00f6rte Selbstregulation. Zus\u00e4tzlich ist der Zugriff auf vorhandene F\u00e4higkeiten und Informationen eingeschr\u00e4nkt, was eine vorausschauende Handlungsplanung erschwert. Wichtige und unwichtige Wahrnehmungen lassen sich kaum unterscheiden und alle Eindr\u00fccke st\u00fcrzen ungefiltert auf Betroffene ein, was f\u00fcr eine gro\u00dfe Anspannung sorgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erbliche Vorbelastung<\/h3>\n\n\n\n<p>&nbsp;Zu dieser neurobiologischen St\u00f6rung f\u00fchrt eine genetische Veranlagung: 10 bis 15 Prozent der n\u00e4chsten Familienangeh\u00f6rigen von Kindern mit ADHS sind ebenfalls betroffen. Aktuelle Forschungsergebnisse gehen davon aus, dass nahezu 80 Prozent aller ADHS-Erkrankungen erblich bedingt sind. Mehrere ver\u00e4nderte Gene, die f\u00fcr sich kaum St\u00f6rungen bewirken, sind im Zusammenspiel f\u00fcr die fehlerhafte Informations\u00fcbertragung im Gehirn verantwortlich. Das erkl\u00e4rt das breite Spektrum von Begleitst\u00f6rungen und das unterschiedliche Ansprechen auf Medikation.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umwelteinfl\u00fcsse und psychosoziale Einfl\u00fcsse<\/h3>\n\n\n\n<p>Schlechte Erziehung und negative Kindheitserfahrungen sind keine eigentlichen Ursachen f\u00fcr ADHS. Allerdings k\u00f6nnen schwierige Familienverh\u00e4ltnisse betroffene Kinder in der Entwicklung ihrer Pers\u00f6nlichkeit zus\u00e4tzlich belasten und sich auf Schweregrad, Krankheitsverlauf und Entwicklung begleitender St\u00f6rungen negativ auswirken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Psychosoziale Risikofaktoren sind unter anderem:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>unvollst\u00e4ndige Familie<\/li><li>psychische Erkrankung eines Elternteils<\/li><li>famili\u00e4re Instabilit\u00e4t, st\u00e4ndiger Streit zwischen den Eltern<\/li><li>wenig emotionale Zuwendung<\/li><li>niedriges Familieneinkommen, beengte Wohnverh\u00e4ltnisse<\/li><li>L\u00e4rm<\/li><li>Inkonsequenz in der Erziehung, fehlende Regeln, fehlende oder nicht durchschaubare Strukturen<\/li><li>h\u00e4ufige Kritik und Bestrafungen<\/li><li>unstrukturierter Tagesablauf<\/li><li>Bewegungsmangel<\/li><li>Zeitdruck<\/li><li>hoher Medienkonsum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Genauso wie geringere Intelligenz und die Pers\u00f6nlichkeit, stehen auch Umweltgifte und Nahrungsmittelallergien im Verdacht, bei der Auspr\u00e4gung der von ADHS eine Rolle zu spielen. Nikotin, Alkohol und andere Drogen w\u00e4hrend der Schwangerschaft sowie ein Sauerstoffmangel bei der Geburt erh\u00f6hen ebenfalls das Risiko des Kindes, sp\u00e4ter an ADHS zu erkranken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unterschiedliche Nervensysteme<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das ADHS-Gehirn mit Dopaminmangel k\u00e4mpft so gesehen darum, durch die milden Belohnungen gew\u00f6hnlicher Aktivit\u00e4ten und durch externe Verpflichtungen, die andere f\u00fcr \u201ewichtig\u201c halten, langfristige Befriedigung zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gehirn von <strong>neurotypischen Menschen <\/strong>stellt ein <strong>priorit\u00e4tenbasiertes Nervensystem <\/strong>dar. Die Motivation f\u00fcr Aufgaben kommt in der Regel auf Grundlage ihrer Wichtigkeit zustande. Dabei kann diese bestimmte Aufgabe f\u00fcr sie selbst oder f\u00fcr eine andere Person (wie die*den Chef*in, Kolleg*innen, Ehepartner*in, ein Familiedmitglied oder eine*n Freund*in) wichtig sein. Das Wissen um die Bedeutung der Arbeit und das damit verbundene Potenzial f\u00fcr Belohnung oder Bestrafung reicht aus, um diesen Personen die notwendige Motivation zu geben, um sich bei Aufgaben oder Projekten \u201eauf Abruf\u201c zu engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>neurodiverse ADHS-Gehirn <\/strong>dagegen wird als <strong>interessenbasiertes Nervensystem <\/strong>beschrieben: Menschen mit ADHS neigen dazu, weniger \u201eBandbreite\u201c in ihren Arbeitsged\u00e4chtnis-Funktionen zu haben, und haben in der Regel mehr Schwierigkeiten als andere, verschiedene Erinnerungen, die f\u00fcr das Erledigen oder Unterlassen einer Aufgabe relevant sind, schnell miteinander zu verkn\u00fcpfen. Diese \u201eImmobilit\u00e4t\u201c oder \u201eTr\u00e4gheit\u201c spiegelt statt einfacher Faulheit oder Motivationslosigkeit oft die Beeintr\u00e4chtigungen der Exekutivfunktion wider, die mit ADHS einhergehenk\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exekutivfunktionen des Gehirns sind beispielsweise:<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Planen<\/li><li>Entscheidungen treffen<\/li><li>Arbeitsged\u00e4chtnis (= kurzfristige Speicherung und Verarbeitung von Informationen)<\/li><li>Verwerten von Feedback und Fehlerkorrektur<\/li><li>Handeln entgegen der Gewohnheit und Verhaltenshemmung (= Tendenz zu R\u00fcckzug und Vermeidung bei unbekannten Situationen)<\/li><li>mentale Flexibilit\u00e4t (= schnelle Anpassung an Ver\u00e4nderungen oder neue Situationen)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das Gehirn sucht nach Situationen mit hoher Stimulation, st\u00e4rkeren Anreizen und unmittelbareren Belohnungen, die eine schnelle und intensive Freisetzung von Dopamin und damit einen Motivationsschub ausl\u00f6sen. Das ADHS-Nervensystem kann mehrmals am Tag in die verst\u00e4rkte Dopaminproduktion und Hyperfokussierung geraten: Defizite in der Aufmerksamkeit l\u00f6sen sich auf, wenn das ADHS-Gehirn an einer Aktivit\u00e4t interessiert ist oder sich herausgefordert f\u00fchlt. Wennn es von einer einzigartigen oder ungew\u00f6hnlichen Aufgabe angezogen wird oder in ein Konkurrenzumfeld geworfen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Angenehme Anreize (Essen, Sex, Bewegung, Wettbewerb, Musik), riskante und extreme Aktivit\u00e4ten (schnelles Fahren, Motorradfahren, Wasserski, Fallschirmspringen), risikoreiche und intensive Karrieren (Polizisten, Feuerwehrleute, Not- und Rettungskr\u00e4fte) und Krisen verst\u00e4rken Spitzen in der Dopaminproduktion und motivieren das Gehirn, sich zu konzentrieren. Dieses Bed\u00fcrfnis nach einem Dopaminschub ist der Grund, warum das ADHS-Gehirn so oft aufschiebt oder vermeintlich einfache T\u00e4tigkeiten im Haushalt nicht sofort erledigen kann. Es wartet bis zur letzten Minute, wodurch eine Krise entsteht, um in kurzer Zeit optimal zu funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Folgen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Fest steht: Nicht nur im Kindesalter, sondern auch bei Erwachsenen kann ADHS zu Einschr\u00e4nkungen und Problemen im Alltag, im Job und im Privatleben f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Darunter z\u00e4hlen:<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>verminderte Leistungsf\u00e4higkeit<\/li><li>Einschr\u00e4nkungen im Stra\u00dfenverkehr<\/li><li>Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen<\/li><li>geringes Selbstwertgef\u00fchl<\/li><li>Vermeidungsverhalten<\/li><li>Suchtprobleme<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>ADHS aus Sicht einer Betroffenen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um ADHS aus Sicht der Betroffenen besser zu verstehen, zitiere ich euch hier den Teil eines Artikels auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">DieAngelones<\/a>. Denn besser k\u00f6nnte ich das Gef\u00fchl selbst nicht beschreiben:<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>&nbsp;Kein Platz f\u00fcr die eigenen Gedanken<\/strong><br><br>Ich stehe an der Wohnungst\u00fcr und verabschiede meine Familie. Es ist laut und unruhig. Meine Gedanken haben da keinen Platz. Es geht nur um Organisatorisches.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Hat der Grosse das Geld f\u00fcr den Ausflug, der Kleine die B\u00fccher der Schulbibliothek? Hat der Mann auch nicht sein Handy oder den B\u00fcroschl\u00fcssel vergessen? Wird es heute regnen?&#8220;<br><br>Und ja, stimmt, heute Nachmittag f\u00e4llt was aus. Muss ich gleich aufschreiben. Und ich muss noch zwei Arzttermine machen. K\u00fcsschen verteilen, T\u00fcr zu und Ruhe. Einmal durchatmen, und schon schiessen meine ganzen unterdr\u00fcckten Gedanken an die Oberfl\u00e4che. Wie geht es mir eigentlich? Was m\u00f6chte ich f\u00fcr mich tun? Was muss im Haushalt getan werden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Vor lauter B\u00e4ume den Wald nicht mehr sehen<\/strong><br><br>Ich m\u00fcsste den Fr\u00fchst\u00fcckstisch abr\u00e4umen und hebe unterwegs ein paar liegen gelassene Kleidungsst\u00fccke auf. Stimmt. Waschen. Maschine stopfen, anschalten. Und da war noch diese Hose zu flicken. Und wenn ich das N\u00e4hzeug schon mal draussen habe, kann ich doch gleich noch das neue Upcycling-Projekt\u2026 wenigstens zuschneiden. Na gut, und abstecken. Aber dazu brauch ich den Esstisch. Der ist noch nicht abger\u00e4umt. Geht auch auf dem Boden. Ich will es ja nur schnell fertig machen. Ich suche das Garn raus. Da f\u00e4llt mir der angefangene Schal f\u00fcr den Sohn in die Hand\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Viele angefangene Projekte und lauter Unordnung<\/strong><br><br>Langer Rede, kurzer Sinn:<br><br>&nbsp;Wenn meine Kinder nach Hause kommen, habe ich den Esstisch immer noch nicht abger\u00e4umt, bin noch im Schlafanzug und habe drei angefangene Projekte mit entsprechender Unordnung mehr.<br><br>Und ich bin gefrustet, dass ich eigentlich nichts fertig gemacht habe. Noch nicht mal die W\u00e4sche aufgeh\u00e4ngt, die schon seit Stunden fertig in der Waschmaschine wartet und die ich erst bemerken werde, wenn ich auf die Toilette muss. [&#8230;]<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Impulse im Zaum halten, kostet Energie<\/strong><br><br>Und dann gibt es die Tage, an denen mir alles \u00fcber den Kopf w\u00e4chst und ich nicht darin versinken will. Dann reisse ich mich zusammen und mache alles, wie es sein soll, verscheuche alles, was ablenkt und bleibe bei der Sache. Das bedeutet f\u00fcr mich einen wahnsinnigen Energieaufwand, einen Teil meiner Impulse im Zaum zu halten. Dann bin ich schon mittags v\u00f6llig fertig und schaffe am Nachmittag kaum noch was. F\u00fcr meine Kinder mobilisiere ich meine letzten Kr\u00e4fte und muss abends fr\u00fch ins Bett. Auch nicht das Wahre, oder?! Zumindest gab es diese kleinen und grossen Teufelskreise bisher. Mein Kopf kam nie zur Ruhe. Auch nachts nicht wirklich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Diagnose<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht immer sind bei ADHS alle Anzeichen der St\u00f6rung vorhanden, was die Diagnose erschwert. Auch lassen sich die Symptome oft nur schwer von altersgem\u00e4\u00dfen Verhaltensweisen abgrenzen. F\u00fcr die Diagnose ADHS m\u00fcssen bestimmte Kriterien nach dem Klassifikationssystem ICD-10 erf\u00fcllt sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&nbsp;Zur Diagnose von ADHS werden verschiedene Verfahren herangezogen. Dazu z\u00e4hlen:<\/h3>\n\n\n\n<ol><li><strong>Anamnese (Gespr\u00e4ch zur Erhebung der Krankheitsgeschichte)<\/strong><ul><li>Wann sind die Symptome erstmals aufgetreten?<\/li><li>In welchen Lebensbereichen zeigen sich Auswirkungen der ADHS-Symptome?<\/li><li>Sind psychiatrische Erkrankungen bekannt?<\/li><li>Nehmen Sie Medikamente ein?<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Spezifische ADHS-Diagnostik<\/strong><ul><li>h\u00e4ufig mithilfe spezieller ADHS-Frageb\u00f6gen als Basis der Diagnostik<\/li><li>Sie sollen dem Patienten helfen, seine Symptome besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/li><\/ul><\/li><li><strong>K\u00f6rperliche Untersuchung zum Ausschluss anderer Grunderkrankungen<\/strong><ul><li>&nbsp;beispielsweise Untersuchung der Schilddr\u00fcse, Erhebung der Blutwerte, EKG<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Gespr\u00e4che mit Bezugspersonen<\/strong><ul><li>Arzt-Gespr\u00e4ch mit dem Partner sowie mit einer Bezugsperson aus der Kindheit&nbsp;<\/li><li>oft werden entsprechende Symptome selbst nicht mehr erinnert, aber andere k\u00f6nnen Besonderheiten noch gut beschreiben<\/li><li>auch ein Blick auf Grundschulzeugnisse ist oft hilfreich<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Durchf\u00fchrung spezieller Tests<\/strong><ul><li>Ermittlung der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit und Aufmerksamkeitsleistung<\/li><\/ul><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der ADHS-Diagnostik ist es au\u00dferdem wichtig, andere seelische Erkrankungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen als Ursache auszuschlie\u00dfen. Mitunter kann ADHS aber auch mit weiteren seelischen Erkrankung einhergehen. F\u00fcr eine individuell passende Behandlung ist es unverzichtbar, alle urs\u00e4chlichen Faktoren zu erkennen und in den Behandlungsplan mit einzubeziehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Behandlung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>ADHS ist therapierbar, aber nicht heilbar. Das therapeutische Ziel dabei ist es immer, den Leidensdruck zu mildern, um dem Betroffenen ein ansatzweise normales Aufwachsen und Leben zu erm\u00f6glichen und so Folgeerscheinungen abzumildern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsm\u00f6glichkeiten. Allerdings sind nur wenige wissenschaftlich so gut untersucht, dass sie von Fach\u00e4rzten als wirkungsvoll eingestuft werden k\u00f6nnen. Und selbst bei den wirkungsvollen Verfahren gibt es keine Sicherheit, dass sie in jedem Fall hilfreich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Therapieverfahren zur Behandlung der Kernsymptome von ADHS werden derzeit empfohlen:<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Information und Beratung<\/strong><br>Grundlage jeder Behandlung ist die Beratung. Hier werden das St\u00f6rungsbild ADHS und die daraus entstehenden Probleme erl\u00e4utert. Ein besseres Verst\u00e4ndnis vom St\u00f6rungsbild soll den Umgang mit den daraus resultierenden Problemen erleichtern und hilfreiche Strategien im Alltag vermitteln.<\/li><li><strong>Verhaltenstherapie<\/strong><br>Die Verhaltenstherapie bei ADHS stellt eine besonders wichtige Komponente der Behandlung dar. Dabei sollen st\u00f6rende Verhaltensweisen abgebaut und ein positives Verhalten erlernt werden. Es werden gemeinsam Strategien entwickelt, die dabei helfen, im Alltag besser mit ADHS umzugehen und problematische Verhaltensmuster zu \u00e4ndern.<\/li><li><strong>Medikament\u00f6se Therapie<\/strong><br>Medikamente k\u00f6nnen zwar die Symptome von ADHS lindern, aber nicht unbedingt weitere Probleme l\u00f6sen, die mit ADHS in Verbindung stehen. Die Medikamente wirken nur so lange, wie sie eingenommen werden und helfen nicht jedem. Wie dringend und zu welcher Tageszeit ein Medikament ben\u00f6tigt wird, h\u00e4ngt von der Auspr\u00e4gung der Erkrankung ab.<br>Zur Behandlung von ADHS sind in Deutschland f\u00fcnf Wirkstoffe zugelassen:<ul><li>Methylphenidat<\/li><li>Atomoxetin<\/li><li>Dexamphetamin<\/li><li>Lisdexamfetamin<\/li><li>Guanfacin<\/li><\/ul><\/li><li><strong>Erg\u00e4nzende Ma\u00dfnahmen<\/strong><ul><li>erg\u00e4nzende Therapien m\u00f6glicher Begleiterkrankungen<\/li><li>autogenes Training (autosuggestive Entspannungsverfahren)<\/li><li>progressive Muskelentspannung nach Jacobson<\/li><\/ul><\/li><\/ol>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verwendete Literatur<\/h4>\n\n\n\n<ol style=\"font-size:10px\"><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Betanet (2020): ADHS &gt; Ursachen und Diagnose. beta Institut gemeinn\u00fctzige GmbH, 08\/2020.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">ADHS Deutschland e.V. (2013): Informationen zum Krankheitsbild ADHS. ADHS Deutschland e.V., 01\/2013.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">SKRODZKI, DR. K. (2014): ADHS \/ Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit\u00e4ts-St\u00f6rung. Berufsverband der Kinder- und Jugend\u00e4rzte e.V., 09\/2014.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Wikipedia (2004): Frontallappen. Wikimedia Foundation Inc., 12\/2004.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">KOENITZ, A. (2012): Basalganglien. DocCheck, 06\/2012.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Konzentrum (2013): Was ist im Gehirn \u00bbanders\u00ab? Sanova Pharma GesmbH, 03\/2013.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Ratgeber ADHS (2015): ADHS. MEDICE Arzneimittel P\u00fctter GmbH &amp; Co. KG, 11\/2015.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">DOBMEIER, J.; FUX, C. (2018): ADHS. NetDoktor, 02\/2018.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Zentrales ADHS-Netz (2020): Allgemeine Infos zu ADHS. Universit\u00e4tsklinikum K\u00f6ln (A\u00f6R), 05\/2020.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">LITTMAN, E.; KESSLER, E. (2017): ADHD: Behind the Behavior. Smart Kids with Learning Disabilities, 11\/2017.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">RICKABAUGH, D. (2019): Adult ADHD Isn\u2019t What You Think It Is. Leading with ADHD, 04\/2019.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">SCHREIBER, J. (2017): Heilungschancen: Einmal ADHS, immer ADHS? Bayerischer Rundfunk, 09\/2017.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Infoportal ADHS (2020): Welche Behandlungsm\u00f6glichkeiten gibt es? Universit\u00e4tsklinikum K\u00f6ln (A\u00f6R), 08\/2020.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Institut f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2021): Was kann Kindern und Jugendlichen mit ADHS helfen? Gesundheitsinformation.de, 04\/2021.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">Gunda (2019): ADHS bei Erwachsenen \u2013 Knoten im Alltag einer Mutter. Die Angelones, 02\/2019.<\/a> (Stand: 31.01.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">WESTHOFF, A.; WESTHOFF, J. (2020): ADHS bei Erwachsenen: Wenn der Kopf ein Rummelplatz ist. Deutschlandfunk Kultur, 05\/2020.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">BROWN, T. (2021): Typical ADHD Behaviors: The Mystery of ADHD Motivation, Solved. Additude, 06\/2021.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">LOW, K. (2020): ADHD and Motivation Problems. Verywell Mind, 08\/2020.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">K\u00d6RNER, R. (2018): Exekutivfunktion. DocCheck, 08\/2018.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">MANTEN, L. (2013): Arbeitsged\u00e4chtnis. DocCheck, 06\/2013).<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">CogniFit (2020): Kognitive Flexibilit\u00e4t: Kognitive F\u00e4higkeit &#8211; Neuropsychologie der exekutiven Funktionen. CogniFit Inc, 09\/2020.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/#\">STANGL, W. (2015): Verhaltenshemmung. Wien Linz Freiburg: Online Lexikon f\u00fcr Psychologie und P\u00e4dagogik, 07\/2015.<\/a> (Stand: 17.02.2022)<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich mich mit ADHS auseinandersetze, m\u00f6chte ich sagen: Ich bin keine \u00c4rztin und allgemein nicht medizinisch ausgebildet. Meine Auseinandersetzung mit ADHS ist also keinesfalls fachlicher Natur, sondern ein rein pers\u00f6nliches Anliegen, um die St\u00f6rung selbst besser zu verstehen. Daher gibt es von mir keine Garantie f\u00fcr vollkommene fachliche Richtigkeit!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[229],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1820"}],"collection":[{"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1820"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1922,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1820\/revisions\/1922"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sarah-pietschmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}